Rezension zu "Der Mondscheinmann" von Max Bentow

 

Der Mondscheinmann von Max Bentow
Werbung/Rezensionsexemplar 

Klappentext:

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet ...

Meine Meinung zum Buch


Cover


Typisches Bentow-Cover würde ich meinen. Warum genau nun ein Hase darauf zu sehen ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen, meines Erachtens wären hier andere Tiere treffender gewesen. Es ist ein dunkel gehaltenes Cover auf dem -  wie bereits erwähnt - ein Hase in Nahaufnahme zu sehen ist. Der Titel fügt sich im unteren Bereich ein und hat einen leichten Farbverlauf von dunkelorange bis gelb. Der Name des Autors ist im oberen Drittel in graublau-marmoriert eingefügt.  

Der Mondscheinmann von Max Bentow
Max Bentow - Nils Trojan-Reihe - Goldmann Verlag

Ich finde es etwas schade, dass die 10 Bänder der Reihe nicht einheitlich gestaltet (Cover / Größe) sind. Trotzdem sind sie schön anzuschauen...

Inhalt


Nils Trojan ist am Ende und will sich eigentlich eine Auszeit nehmen. Sein Vorgesetzter macht da aber nicht mit und so muss sich der gebeutelte Ermittler mit seiner Partnerin Stefanie Dachs und seinem Team einem Mörder widmen, der Weinbergschnecken als Markenzeichen seiner Taten hinterlässt. Es macht den Anschein, als suche sich der Täter seine Opfer nach ihren Stimmen aus. Nach der Tat entfernt er ihnen ein Körperteil und inszeniert sie mit weißen Seidentüchern und Lilienblüten. Trojan kämpft mit Panikattacken und steht eigentlich kurz vor einem Nervenzusammenbruch, gibt aber nicht auf und als dann auch noch ein Kollege vermisst wird, setzt er alles daran, den Täter zu finden. 

Schreibstil:


Max Bentow ist ein Meister der Irreführung. Man stolpert von einem Verdächtigen zum nächsten, taucht in die letzten Momente der Mordopfer ein, denkt schon, man weiß wer der Täter ist, um dann wieder in eine andere Richtung katapultiert zu werden. Mit Nils Trojan hat der Autor einen charismatischen Ermittler geschaffen, der zwar ordentlich lädiert ist, aber nie aufgibt. Dieser Roman hat mich aus meiner Leseflaute geholt und mich ordentlich durchgerüttelt. Die Handlung ist gut durchdacht, es kommt nie Langeweile auf und führt dazu, dass man diesen Psychothriller einfach nicht aus der Hand legen kann. 

Fazit


Spannung pur, toller Ermittler, gut durchdachte Handlung - Leseempfehlung. 

5 Sterne


Ich bedanke mich ganz herzlich beim Goldmann Verlag/Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 

Titel: Der Mondscheinmann
Autor: Max Bentow
Format: Taschenbuch /E-Book
Preis: 10,00 € /9,99 €
Seitenzahl: 416
Genre: Psychothriller
ISBN-13: 978-3442492268

Verlag: Goldmann Verlag

Meine Bewertung: 5 Sterne + Leseempfehlung




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