[Rezension] "Dort, wo die Feuer brennen" von Astrid Töpfner





Klappentext:

Ein heißer Sommer in Spanien, das Spiel mit dem Feuer, die Suche nach Glück, und Liebe, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist.

„Bist du etwa nur hergekommen, um in der Vergangenheit rumzugraben? Ist es das, was du willst? Alles wieder hervorholen?“

Die junge Soledad lebt im quirligen Berlin auf der Überholspur, bis ein Unfall sie komplett aus der Bahn wirft und sie dazu bringt, nach neun Jahren wieder in ihr Heimatdorf in Spanien zurückzukehren. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe, ihre Anwesenheit wirbelt auch schmerzhafte Fragen zu einer Tragödie auf, über die niemand sprechen will. Die schwelende Glut unausgesprochener Gefühle verwandelt sich in Feuer, die Soledad nicht mehr kontrollieren kann. Sie weiß nicht, wem sie noch vertrauen soll und zweifelt nicht nur an ihrer neuen Liebe und ihrer Familie, sondern auch an sich selbst. Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit beginnt.

Ein packender Roman voller Spannung und Liebe!


Quelle: Astrid Töpfner


Meine Meinung zum Buch:

Cover:


Das Cover zeigt ein Paar, dass in der Sommerhitze eng umschlungen eine Straße entlangschlendert. Das Bild strahlt Hitze aus und dies passt wunderbar zur aufgeheizten Atmosphäre des Buches. Ein sehr schönes Cover, das wunderbar zur Geschichte passt.

Inhalt:

Soledad hat sich nach traumatischen Erlebnissen in ihrer Teenager-Zeit nach Berlin geflüchtet. Sie bekämpft ihre Ängste, Selbstvorwürfe, Zweifel und vor allem ihre anhaltende Pechsträhne mit nächtlichen Tanz-Eskalationen in Berliner Clubs, viel Alkohol und der ein oder anderen Pille. Auch die Arbeit, der sie sich bis zur Selbstaufgabe verschrieben hat, dient der Flucht vor der Vergangenheit.

Sie steht kurz vor einer lang ersehnten Beförderung, als sich die Ereignisse überschlagen. Ihr Verlobter beendet die Beziehung und dann wird sie auch noch in einen Unfall verwickelt, der sie dazu zwingt mehrere Wochen mit Allem auszusetzen. Da Sol nun nichts mit sich anzufangen weiß und die Vergangenheit immer stärker auf ihrer Seele drückt, beschließt sie in ihre Heimat Spanien zu reisen, um dort ihre Schwester Carmen und ihren Vater zu besuchen. Obwohl sie geschworen hat, nie zurückzugehen, ist dies die Gelegenheit, den frühen tragischen Tod des kleinen Bruders Erik und den Selbstmord der Mutter aufzuarbeiten.

In Spanien kommt dann alles ganz anders als gedacht. Ihre Schwester verhält sich seltsam, sie trifft ihre Jugendliebe Ricky wieder und auch Miguel, der schon seit Kindheitstagen in Sol verliebt ist, läuft ihr über den Weg. Außerdem treibt ein Feuerteufel in der Gegend sein Unwesen. Als dann auch noch geheimnisvolle Briefe darauf hinweisen, dass der Tod des Bruders und der Mutter kein Unfall waren, wird der Urlaub für Sol eine Reise in die Abgründe der Vergangenheit.

Schreibstil:

Schon nach den ersten Sätzen war es um mich geschehen. Astrid Töpfners bildkräftiger, atmosphärischer Schreibstil hat mich gefesselt und von Seite zu Seite gezogen. Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen erzählt. 1970 erlebt man die tragische Jugend von Eva, Soledads Mutter, die unter ihrem besitzergreifenden und gemeinen Vater leidet. 1992 geht es um die Geschehnisse, die zum tragischen Tod des kleinen Erik geführt haben und die belastenden Familienverhältnisse.  Im Jahr 2005 begleitet man Sol beim Versuch, Licht in die Vergangenheit zu bringen und ihr Leben in die richtigen Bahnen zu lenken...

Die Autorin versteht es während der ganzen Lesezeit, die Spannung aufrecht zu erhalten, lüftet immer wieder kleine Geheimnisse bis am Ende die Bombe platzt.


Fazit:

Lesehighlight!!! Familienstory gepaart mit ein wenig Crime, großen Gefühlen und ganz viel Drama...


5 Sterne



Titel: Dort, wo die Feuer Brennen
Autor: Astrid Töpfner
Format: Taschenbuch  / E-Book
Preis:  11,99 € / 0,99 €
Seitenzahl: 372
Genre: Familiendrama
ISBN-13: 978-3966983884

Verlag: Astrid Töpfner (Nova MD)

Meine Bewertung: 5 Sterne




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