Donnerstag, 14. Mai 2020

[Rezension] „Das Eiserne Herz des Charlie Berg“ von Sebastian Stuertz


Roman von Sebastian Stuertz

Inhalt/ Klappentext:



Charlie Berg hat ein schwaches Herz und die feine Nase eines Hundes. Das einzige, was ihn seine Eltern gelehrt haben: Zwei Künstler sollten nie Kinder bekommen! Es sind die frühen 90er, Charlie will ausziehen, nicht mehr der Depp der Familie sein, der alles zusammenhält, während Mutter am Theater die Welt verstört und Vater wochenlang bekifft im Aufnahmestudio sitzt. Die Zivistelle im Leuchtturm ist zum Greifen nah – da läuft alles aus dem Ruder: Auf der Jagd mit Opa trifft ein Schuss nicht nur den Hirsch, sondern auch Opa. Und Charlies heimliche große Liebe Mayra, seine Videobrieffreundin aus Mexiko? Hat nichts Besseres zu tun, als den Ganoven Ramón zu heiraten…


Meine Meinung zum Buch:


Cover:

Ein wunderschön gestaltetes Cover. Grundlage bildet ein Gemälde von Moki (Mioke.de), das wundervoll zur Geschichte passt. Sehr schön finde ich, dass nicht nur der Buchumschlag so schön gestaltet ist, sondern auch das Hardcover selbst.
Inhalt:

720 Seiten prall gefüllt mit Handlung! Charlie Berg lebt mit seinem dauerbekifften Vater und seiner kleinen Schwester in einem kleinen Ort. Er kümmert sich um alles:  Den Haushalt, übernimmt die Betreuung seiner autistischen Schwester und macht gleichzeitig Pläne für seine eigene Zukunft. Er will die Familie verlassen und endlich seinen Roman schreiben, auch wenn er sich nicht sicher ist, ob sein Vater die Verantwortung für alles übernehmen kann. Seine Pläne werden gefährdet, als er mit seinem Großvater auf der Pirsch einen kapitalen Hirsch schießen will, dann aber sein Großvater von einem Wilderer erschossen wird. Aber nicht nur Charlies Großvater kommt zu Tode, auch der Wilderer und der Hirsch kommen nicht ungeschoren davon. Von jetzt an, setzt Charlie alles daran, seine Zukunftspläne in sichere Tücher zu bringen. Gleichzeitig wird man als Leser in die Vergangenheit des Charlie Berg entführt und erfährt, wie er zu seinem außergewöhnlich gutem Geruchssinn gekommen ist, wie er seine große Liebe Mayra kennenlernte, warum seine Mutter die Familie verließ, wie er seine ersten sexuellen Erfahrungen macht, wie er mit seinem kranken Herzen fertig wird, wer seine Freunde und Feinde sind. Es wimmelt nur so vor ungeheuerlichen Vorkommnissen und eine Geschichte hängt sich an die nächste...

Schreibstil :

Sebastian Stuertz schreibt unverblümt und auf den Punkt. Die Story startet mit einem Knaller und katapultiert den Leser in die Geschichte. Der Autor hat mit „Das eiserne Herz des Charlie Berg“ eine außergewöhnliche Geschichte kreiert, die vieles vereint. Das Buch ist Lovestory, Familiendrama und auch Krimi. Der Spannungsbogen wird durch das gesamte Buch aufrecht gehalten und ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt. Alle Charaktere sind außergewöhnlich schräge Persönlichkeiten mit wundervollen aber auch abschreckenden Eigenschaften. Es macht Spaß sie durch die Geschichte zu begleiten.

Fazit:

Der außergewöhnliche Schreibstil des Autors und die Story sind sicher nicht jedermanns Sache. Wer aber über einen gesunden Humor verfügt und nicht alles so ernst nimmt, hat mit Sicherheit viel Spaß mit Charlie Berg. Trotz der überspitzten Darstellung trifft  Sebastian Stuertz mit Vielem genau ins Schwarze und man hat am Ende verstanden, dass Familie und die, die man liebt, sowie Traditionen, wichtige Konstanten im Leben sind und nicht zu vergessen: "Aufgeben ist keine Option"!

Ein tolles "Humoristisches-Liebes-Kriminal-Familiendrama".

5 Sterne


Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal und dem Verlag für das Rezensionsexemplar.




Titel: Das eiserne Herz des Charlie Berg
Autor: Sebastian Stuertz
Format:  Geb. Buch  / E-Book
Preis: 22,00 € /14,99 €
Seitenzahl: 720
Genre: Gegenwartsliteratur / Humor
ISBN-13: 978-3-442-75851-7

Verlag: btb Verlag

Meine Bewertung: 5 Sterne




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1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Mimi,,, erstmal danke für deine aufhellende Rezension. Dieses Buch ist mir auch schon öfter begegnet. Ich war allerdings immer etwas zögerlich, da es mir ziemlich wild, schräg und realitätsfern erschien. Ich sehe grad dass Du demnächst * Zwei Wochen im Juni * lesen wirst. Ich habe es gerade durch und es hat mich sehr berührt, zumal ich die Gedanken und das Handeln der beiden Mädchen als Mutter zweier eigener Töchter ziemlich gut nachvollziehen kann. Ich finde es gut dass Du auch durch die Rezibücher nicht dem Lesestress aussetzt. So halte ich es auch. Lesen soll ein Vergnügen sein und ich muss damit zum Glück nicht meinen Lebensunterhalt finanzieren ....
    GLG Angela

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