Montag, 27. Mai 2019

[Rezension] Dann bleib ich eben sitzen von Thorsten Steffens


Inhalt/Klappentext:


Roman für Jugendliche von 12–16 Jahren, besonders als Unterrichtslektüre an weiterführenden Schulen geeignet, Fach: Deutsch, Klasse 7–10 +++ Informationen zur Reihe: Leseschwache Schüler geben schnell frustriert auf, wenn die Lektüre zu schwer, zu lang und zu langweilig ist. Diesen Frust können Sie sich und Ihren Schülern mit den Taschenbüchern aus der Reihe K.L.A.R. ersparen: Eine insgesamt geringe Textmenge, überschaubare Leseabschnitte, ein leicht verständliches Vokabular und die Sprache des Alltags helfen Ihren Schülern, sichere Leser zu werden. Durch aktuelle Themen aus der Lebenswelt der Schüler bekommen sie Lust am Lesen und Mut zum Weiterlesen. Der Roman ist somit ideal für die Leseförderung in der Sekundarstufe geeignet und kann von Lehrern als Schullektüre an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen eingesetzt werden. 

+++ Zum Inhalt des Romans: „Wenn du dieses Schuljahr wieder sitzenbleibst, kannst du zu Papa ziehen!“ „Super“, denkt sich Tim – denn dann muss er gar nicht erst versuchen, sich in der neuen Klasse einzufügen. In ein paar Monaten ist er ja eh wieder weg … Der unüberlegte Satz von Tims Mutter sorgt dafür, dass Tim sich so schlecht wie möglich benimmt. Nur um seine Schwester Kati, die das Down-Syndrom hat, kümmert er sich nach wie vor. Für die Schule hingegen tut Tim überhaupt nichts mehr. Doch das gestaltet sich bald schwieriger als gedacht: Eigentlich sind seine Mitschüler ganz nett und sich auf Dauer dumm zu stellen, ist auch ganz schön anstrengend …

Quelle:  Verlag an der Ruhr

Meine Meinung zum Buch:


Cover:

Das Cover zeigt einen Jungen mit Kapuze. Der Titel ist in Rot geschrieben. Ein einfaches, modernes Cover.

Inhalt:

Tim hat wenig Interesse an Schule und so kommt es, dass er ein Schuljahr wiederholen muss. Seine Mutter ist natürlich wenig begeistert und droht ihm damit, dass er zu seinem Vater ziehen muss, sollte er noch ein Schuljahr in den Sand setzen. Das lässt sich der pubertierende 16jährige nicht zweimal sagen.  Da Tim sowieso keine Lust hat, sich in der neuen Klasse einzugewöhnen, beschließt er einfach: Dann bleib ich eben sitzen! Er beginnt also mit Absicht schlechte Arbeiten zu schreiben und benimmt sich auch sonst nicht wirklich gut in der Schule. Die Einzige, die ihm wirklich am Herzen liegt ist seine Schwester Kati. Durch ihre Behinderung benötigt sie besondere Zuwendung und Tim kümmert sich fürsorglich um sie. Nach und nach stellt er fest, dass seine Mitschüler doch eigentlich ganz nett sind und sich dumm stellen irgendwie auch niemandem hilft. Hinzukommt, dass er - um als dumm dazustehen - einen immensen Aufwand betreiben muss.


Schreibstil:

Thorsten Steffens hat einen lockeren Schreibstil, der zu diesem Thema wunderbar passt. Die Story ist einfach und spannend geschrieben und macht Mut und Lust zu lesen. Schön fand ich, dass die Story ein realistisches Ende nimmt.

Zur K.L.A.R-Reihe:

Die Geschichten befassen sich mit Themen, die gerade für Jugendliche eine große Rolle spielen und mit Titeln wie z.B

  • Ohne Handy - voll am Arsch!
  • Ich werde You-Tube-Star!
  • Geil, das peinliche Foto stellen wir online! 
  • Dann bleib ich eben sitzen!
usw.

genau ins Schwarze treffen. Durch die kurzen Kapitel und die geringe Seitenzahl wird die Leselust hoch gehalten und die große Schrift macht das Lesen zusätzlich leicht.

Fazit: 

Ein tolle Geschichte, die durch die Aufmachung und den tollen und lockeren Schreibstil des Autors Lust aufs Lesen macht. 

5 Sterne




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Ich bedanke mich ganz herzlich bei Thorsten Steffens für das Rezensionsexemplar. 



Titel: Dann bleib ich eben sitzen!
Autor: Thorsten Steffens
Format:Taschenbuch / E-Book
Preis: 5,00 € / 3,99 €
Seitenzahl: 120
Genre: Jugendbuch ab 12 Jahren
ISBN-13: 978-3834640604

Verlag: Verlag an der Ruhr (1. März 2019)

Meine Bewertung: 5 Sterne

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