Freitag, 9. März 2018

[Rezension] Das Geheimnis der Zuckerschwester


zu
Das Geheimnis der Zuckerschwester von Susanne Ferolla


Hallo Ihr Lieben, 

bei diesem Buch hatte ich eine Familiensaga erwartet und habe einen Krimi gepaart mit Familiengeheimnissen, Liebe und etwas spitzem Humor bekommen. 





Titel: Das Geheimnis der Zuckerschwester
Autor: Susanne Ferolla
Format:  E-Book
Preis: 4,99 €
Seiten: 421 Seiten
Erschienen: 01.03.2018
Genre: Thriller/Liebe/
ASIN: B079SZXW3H
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS

Meine Bewertung: 4 Sterne



Zum Inhalt (Klappentext)


Das Geheimnis ihrer Vergangenheit unter der Sonne Neapels
Niemand glaubt Beatrice. Weder, dass die Frau im Spiegel wahrhaftig sie selbst ist, noch dass sie rein gar nichts mit der verschwundenen Tochter eines neapolitanischen Richters, Maria-Stella Mondadori, verbindet – selbst, wenn diese ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelt.
Ausgerechnet ihr neuer Freund Tobias wirft Beatrice vor, ein Doppelleben zu führen. Er arbeitet für eine Organisation mit Sitz in London, die für zahlungskräftige Klienten weltweit nach Vermissten sucht. Und er hat Beweise, dass Maria-Stella Mondadori und Beatrice ein und dieselbe Person sind.
Doch warum kann sich Beatrice nicht an ihre Vergangenheit erinnern? Festentschlossen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, begibt sie sich nach Italien – und die Ereignisse überschlagen sich …

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover:

Auf dem Cover sieht man das pompöse Eingangstor einer Villa. Es passt gut zum Inhalt, da sich die Geschichte hauptsächlich um die reiche Familie Mondadori dreht. Den Titel habe ich im Verlauf der Geschichte leider nicht wirklich zuordnen können. 


Inhalt:

Das Ermittlerteam um Steven Gordon setzt sich aus Dr. Tobias Tarkan Süliman, Sascha, und dem Grafen Jean Louis Baptiste de Boulogne zusammen. Sie arbeiten für eine Organisation, die im Auftrag vermisste Personen aufspürt. Sie werden von Vittorio Mondadori beauftragt seine Tochter Maria-Stella zu finden. Als die Ermittler die ersten Bilder der Vermissten sehen, fällt Tobias aus allen Wolken, sieht Maria-Stella doch seiner Freundin Beatrice Holznagel bis ins Detail ähnlich. Als er Beatrice mit den Bildern konfrontiert fällt diese ebenfalls aus allen Wolken und kann sich die Ähnlichkeit nicht erklären. Schnell stellt sich heraus, dass Beatrice adoptiert wurde und wohl die Zwillingsschwester von Maria-Stella ist. Warum haben die Eltern nur ein Kind zur Adaption freigegeben, was steckt hinter dem Verschwinden von Maria-Stella. Das Ermittlerteam reist gemeinsam mit Beatrice nach Italien in das Haus ihrer Eltern, um der Sache auf den Grund zu gehen. Schnell stellt sich heraus, dass Richter Vittorio Mondadori nicht der ist, für den er sich ausgibt und versucht seine kriminellen Machenschaften zu vertuschen. 


Der Schreibstil:

Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Glücklicherweise sind die Kapitel recht kurz gehalten und nachdem ich die ersten gelesen hatte, konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen.
Die Charaktere bleiben für mich leider oft blass und oberflächlich. Die Hauptfiguren Beatrice und Tobias konnten mich nicht für sich gewinnen, dafür haben mich Sascha, ein ehemaliger Fixer sowie der Graf mit seiner vornehmen und teilweise blasierten Art und auch Marietta Mondadori, die sich im Laufe der Geschichte vom Dummchen zur Kurtisane aufschwingt, durchaus berührt. Etwas Schade, dass auf die Ausarbeitung der Personen nicht mehr Augenmerk gelegt wurde. Ein wenig mehr Lebenshintergrund hätte auch der Geschichte sicher mehr Tiefe verliehen.

Wundervoll sind die Beschreibungen der Handlungsorte und so fühlt man sich tatsächlich nach Italien und an den Fuß des Vesuvs versetzt.

Die Geschichte gewinnt im Verlauf immer mehr an Spannung und es geht auch schon mal etwas herber zu, was dem Charakter eines Thrillers/Krimis nahe kommt. Ich war auf das Ende gespannt und wurde hier nicht enttäuscht.


Lieblingslesezeichen:


"Ich war eine der Kakerlaken, die glauben, weil sie Geld haben und über der stinkenden Stadt wohnen, über das Geländer spucken zu können."  (Marietta Mondadori)


Fazit:



Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Auch wenn ich mir Charaktere mit mehr Tiefe gewünscht hätte, war die Geschichte spannend und es hat Spaß gemacht auf das Ende hinzufiebern. 

4 Sterne




Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag, für das Rezensionsexemplar. 

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung

Autor:  Susanne Ferolla
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS



Über die Autorin:
Susanne Ferolla ist studierte Biologin und wurde 1968 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach einem kurzen Abstecher nach Oberösterreich lebt sie seit einigen Jahren wieder mit Kind und Kegel in Süddeutschland. Ihre Mutter stammt aus dem Schwarzwald, ihr Vater aus dem Cilento in Süditalien, dessen Küsten und Berge sie wie ihre Westentasche kennt.
Und sie kennt und liebt Neapel … genug Zündstoff für Das Geheimnis der Zuckerschwestern.

Weitere Bücher der Autorin:



http://www.digitalpublishers.de/ebooks/die-wolfselbin-1-der-daemon/
Band 1
Band 2

Band 3




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