Samstag, 20. Januar 2018

[Rezension] Elsa P. von Daniela Schneiderheinze





Elsa P. von Daniela Schneiderheinze

Format:  Taschenbuch / E-Book
Preis:  9,99 € / 0,99 €
Seitenanzahl: 305 Seiten
Genre: Krimi
Erschienen: nicht angegeben
ASIN: B0753TN2SP

Meine Bewertung: 3 Sterne











Zum Inhalt

Ein ungewöhnlicher Mord an einer alten Dame in einem Berliner Altbau stellt für die ermittelnden Kripobeamten Chantal Latzke, alias Kevin, und ihren Kollegen Köpke eine Herausforderung dar.
Es gilt das Rätsel von sechs Gegenständen, die um die Leiche herum gefunden werden, zu lösen.

Noch schwerer, als die Suche nach dem Täter, erweist sich die Frage nach dem Motiv.

Wer anderen gern bei der Arbeit zusieht, sollte diesen Krimi unbedingt lesen und das skurril-sympathische Ermittlerteam bei seiner Suche begleiten.

Geschichtsliebhaber können herausfinden oder gar wissen, was hier erstunken und erlogen ist oder, was der Wahrheit entspricht.


Meine Gedanken zum Buch

Cover:

Das Cover ist schon etwas ungewöhnlich. Es zeigt einen alten Teppich der eine dunkle Verfärbung aufweist. Wenn man das Buch gelesen hat, erklärt sich das Covermotiv von selbst.




Charaktere:

Chantal Latzke wird Kevin genannt ist eine außergewöhnliche Frau. Nicht nur ihr Kleidungsstil ist für manch einen gewöhnungsbedürftig  (roter Weihnachtspulli kombiniert mit rosa Bleistiftrock dazu weiße Turnschuhe) sondern auch der befehlende Ton ihren Kollegen gegenüber zeichnet sie aus. Auf der anderen Seite ist allerdings einfühlsame Beobachterin und Mutter, die vor Problemen anderer nicht die Augen verschließt. Sie ist ein kluger Kopf und löst diesen Fall mit eher unkonventionellen Ermittlungsmethoden.

Helge Köpke ist die helfende Hand an Kevins Seite und der fast schon pedantische Spezialist für die Recherche. Er neigt für meinen Geschmack ein wenig zu Übertreibungen was die einzelnen Informationen angeht und verrennt sich in Details, die einfach nicht relevant sind. Köpke spurt, wenn Kevin schreit und dackelt ihr hinterher.

Zur Handlung:

Elsa Pirrot ist 91 Jahre alt und wird in der Wohnung ihrer Nachbarn tot aufgefunden. Von der Toten ist allerdings nicht mehr als Brei übrig, da sie mit einer Super-Säure übergossen wurde. Diese Säure richtet nun erheblichen Schaden in der Wohnung an und frisst sich durch den Fußboden.

Latzke und Köpke befragen die Bewohner des Hauses und gehen dabei nicht die üblichen Wege. Durch die vielen Personen, hatte ich manchmal Mühe dem Ganzen zu folgen und hätte mir ein Namensverzeichnis als Hilfestellung gewünscht.

Im Laufe der Geschichte findet das Ermittlerduo heraus, dass Elsa P. gar nicht Elsa P. war und ihr Alter nicht dem angegebenen entspricht. Das Rätsel der sechs Gegenstände wird gelöst und neue Rätsel tauchen auf. So ein Anwalt der versteckte Hinweise gibt oder eine Geschichte um Mann-Frauen aus Albanien. Beim Lesen lernen, ist hier teilweise die Devise und über manch überspitzte Beschreibung oder Vorgehensweise, musste ich auch mal grinsen.

Schreibstil:

Die Autorin hat einen recht detailverliebten Schreibstil, der mir zu viele Informationen liefert, die ich nicht benötige. Leider hat dies dazu geführt, dass ich meine Konzentration beim Lesen oft nicht halten konnte und mich gelangweilt habe. Die immer neue Beschreibung des aktuellen Outfits von Kevin, war mir auch mal zu viel.  Am Ende der Geschichte bleiben dann die Erklärungen zu manch einem Rätsel offen, dass hat mich enttäuscht. So bleiben z.B. ein weiterer Mord und die genaue Rolle des Ermordeten für mich völlig ungeklärt.

Mein Lieblingslesezeichen:



"Die provokant-liebevolle Doppel-Asozialisierung gefiel Kevin und so trug sie ihren Kosenamen mit Stolz!"

Seite 7



Fazit

Ein Krimi mit einem unverwechselbaren Ermittlerteam. Leider konnte mich die Geschichte nicht vollends überzeugen und hat mich mit einigen Fragen zurückgelassen. Der Krimi findet bestimmt seine Liebhaber, ich gehöre nicht dazu.

3 Sterne


Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Titel: Elsa P. 
Autorin: Daniela Schneiderheinze
Selfpublisher

Hier findet ihr Infos zur Autorin

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei LovleyBooks gewonnen und möchte mich bei der Autorin herzlichst dafür bedanken.


Kommentare:

  1. Liebe Mimi

    Das ist schade. Der Teppich ist eigentlich schön :-)))) Hoffentlich kann dich die nächste Lektüre wieder besgeistern. Das sieht man mal wieder: Weniger ist oft mehr.

    Hab einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße,
    Gisela

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    Antworten
    1. Hi Gisela,

      ja den Teppich mag ich eigentlich auch. Zuviel Details sind dann einfach irgendwann zu viel und man kann sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren.

      Liebe Grüße
      Mimi :o)

      Löschen

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